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Fotowissen – Ganzkörperporträts

img_0129 Bei der Ganzkörperfotografie tritt das Gesicht und die Mimik eines Menschen noch weiter in den Hintergrund als bei Oberkörperporträts. Hier übermittelt die komplette Körperhaltung dem Bildbetrachter etwas über das fotografierte Modell. Ein Sportler wirkt also am authentischsten, wenn Bewegung auf dem Foto zu sehen ist, ein alter Mann wirkt am authentischsten, wenn er mit einem Gehstock und gekrümmter Haltung abgelichtet wird. Es sei denn er geht noch gerade…dann ist die gekrümmte Haltung wieder unauthentisch. Es ist wichtig dem Modell zeit zu lassen, bis es sich in die jeweilige Situation “einfühlen” kann, um das perfekte Ergebnis erzielen zu können.

Es soll also darauf geachtet werden, dass jeder Mensch auf dem Foto so authentisch wie möglich ist, damit die Bildwirkung auch ihrer Reiz bekommt. Natürlich ist es auch möglich eine Art schauspielerisches Foto zu inszenieren, aber in der Regel können das nur erfahrene Modells und es ist sehr schwierig solche Ideen mit unerfahrenen Modells umzusetzen.

Körpereinsatz! Ein ganz wichtiger Punkt…es reicht leider nicht, wenn das Modell einen schönen angenehmen Gesichtsausdruck hat und der Rest des Körpers  mit ausdrucksloser Haltung und langweiliger Kleidung fotografiert wird. Deswegen ist es ganz wichtig auf den Ausdruck des ganzen Körpers zu achten, der natürlich auch mit dem Gesichtsausdruck und der Kleidung übereinstimmen muss.

Bildformat und Körperformat sind in dem Verhältnis Höhe zu Breite völlig unterschiedlich und passen nicht optimal zueinander. Bei einer Durchschnittsgröße eines Menschen ist das Verhältnis ungefähr 5:1 wobei das Bildformat im Besten Falle 3:2 ist. Daher wirkt der wichtigste Teil des Modells, das Gesicht, mit einer Fläche von 3%, auf einem Ganzkörperporträt sehr klein und kaum ansprechend. Es bieten sich also an Techniken an, die das Verhältnis des Modells an das Bildverhältnis anpassen.

1. Anschnitt.

Mit einem Anschnitt kann man die Bildwirkung auch individuell gestalten indem man zum Beispiel das Foto beim Bearbeiten beschneidet und die leeren Ränder entfernt, oder das Foto wird so fotografiert, das die Bildteile die am wenigsten Informationen enthalten (z.B. die Beine) beim fotografieren schon angeschnitten werden und das Modell also nur bis kurz über dem Knie abgelichtet wird.

2. Körper “falten”

Das ist die wohl häufigste Methode Ganzkörperporträts formatfüllend abzubilden. Das Modell kann sich dabei hinsetzen, hinknien, in die Hocke gehen, hinlegen (z.B. längs des Körpers fotografieren, mit kleiner Brennweite), dadurch wirkt der Körper verkürzt und passt so viel besser zu dem normalen Bildverhältnis.

3. Den freien Raum ausnutzen

Hierbei bietet sich an, das Modell in Bewegung zu zeigen. z.B. können tanzende Gesten, oder sportliche Aktivität so wunderbar zur Geltung kommen. Die Umgebung kann so auch sehr gut in das Foto mit einbezogen werden, so kann z.B. auf einem Konzert, die Band im Hintergrund zu erkennen sein, während der Frontsänger den wichtigen Teil des Bildes ausmacht. Dabei muss aber beachtet werden, dass der Hintergrund nicht auffälliger wirkt als die Hauptperson.

Eine für den Fotografen schwierige Aufgabe ist das dirigieren von Posen, wenn das Modell sich unwohl fühlt oder angespannt ist. So kann das Shooting sehr schnell in die Hose gehen und dementsprechend das Ergebnis kaputt machen. Der Fotograf muss daher lernen die Posen zu dirigieren und dabei immer noch freundlich und locker rüber kommen, damit das Modell keine Angst oder Aufregung bekommt. Millimetergenaue Anweisungen sind dabei wichtig und für das Modell am leichtesten zu verstehen, wenn der Fotograf das einfach vorzeigt. Deswegen ist auch viel Geduld gefragt und erfordert viel Übung…also einfach üben, üben, üben. Es lohnt sich auch verschiedene Kataloge durchzublättern und sich hier und da einpaar Posen einzustudieren, und sich dabei einfach viele Details einzuprägen.

Im Endeffekt zählt immernoch: Übung macht den Meister…und das ist wirklich so. Leider dauert das meistens länger als man sich das erhofft :frech:   aber nicht aufgeben… ;-)

Nächstes Mal erfahrt Ihr etwas über “Kleidung und Accessoires” in der Fotografie.

Gruß Danny B-)

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Tamron AF 18-200mm 3,5-6,3

Ich will mir ein neues Objektiv kaufen, weiß aber nicht, welches und wieviel welches Objektiv überhaupt was taugt. Dieses Problem kennt glaube ich jeder, der sich ernsthafte Gedanken macht, und sich neues Equipment anschaffen will, das natürlich auch was kann und Qualitativ am Besten noch 1a ist.Tamron AF 18-200mm 3,5-6,3 XR Di II asph. IF Macro

Ich fotografiere mit einem Tamron AF 18-200mm 3,5-6,3 XR Di II asph. IF Macro und möchte hier einen kurzen Erfahrungsbericht abgeben.

Ich fotografiere eigentlich sehr gerne mit dem 18-200mm von Tamron, denn da habe ich den Vorteil, das ich nicht ständig mein Objektiv wechseln muss und verschiedene Aufnahmen im Weitwinkel- und im Tele-Bereich mit ein und dem selben Objektiv machen kann. Was mich an dem Objektiv ein bisschen stört, ist, dass es ein wenig langsam beim Autofokus ist. So sind mir ab und zu auch mal Motive oder Schnappschüsse “flöten” gegangen, für die ich dann dem entsprechend nicht genug Zeit hatte, um den Autofokus scharf zu stellen. Als das Objektiv dann endlich scharf gestellt hatte, war der “Moment” leider vorbei.

Dann stört mich noch ein bisschen die schlechte Lichtstärke. Schon bei minimalem Zoom, steigt die Blendenzahl schon auf 4,5 – 5 und somit sind dann schöne Bilder, bei minimaler Dämmerung schon sehr schwer hinzubekommen. Meistens muss ich dann schon ein Stativ benutzen oder ich muss den ISO-Wert dann deutlich erhöhen, was sich dann leider an der Bildqualität bemerkbar macht.

Im Großen und Ganzen, ist das Tamron AF 18-200mm Canon /3,5-6,3 XR Di II asph. IF Macro aber ein schönes Objektiv, mit dem man am Tag immer mal wieder sehr schöne Bilder machen kann.

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