Mit ‘Fotografie’ getaggte Artikel

Unser Sonnenschein Sammy

Wow!!!

Es ist wieder eine seeeeeeeehr lange Zeit vergangen und natürlich auch dem entsprechend viel passiert!!!

Ein sehr großer Wunsch, den meine Frau und ich schon lange hatten ist in Erfüllung gegangen und wir haben ein tolles Geschenk von Gott bekommen. Er hat uns einen gesunden und munteren Sohn geschenkt.

Am 23. März 2012 um 12.45 Uhr hat er das Licht der Welt erblickt!

Hier könnt ihr ein paar Bilder von ihm sehen…allerdings ist er auf den Fotos schon 4 Wochen alt ;-) Viel Spaß

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Kinderfotos mit Ben

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Deborah ist da!

Etwas mehr als eine Woche sind vergangen, nach dem wir die letzten Fotos von Viktor, Lisa und Nathan gemacht haben, da meldete sich auch schon ein neues Familienmitglied an.

Deborah ist zur Welt gekommen und bringt somit wieder neuen Schwung in das Leben von Viktor, Lisa und Nathan…natürlich auch bei uns ;-) denn so eine kleine Süße, kann man nicht einfach “links liegen lassen”!

Am Mittwoch haben wir es endlich geschafft auch das erste Fotoshooting von Deborah (Debbie) zu machen. Wir haben das Shooting ganz locker angehen lassen und Debbie hat auch WUNDERBAR mitgemacht. Im Großen und Ganzen war es echt ein extrem entspanntes Fotoshooting…schaut euch die Bilder an und sagt mir ruhig eure Meinung :yes:

:danke:

Gruß Danny

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Die richtige Linienführung

In erster “Linie” denkt man bei diesem Thema: “Linien??? Was haben die denn mit Fotografie zu tun???” Aber in den meisten guten und interessanten Fotos sind Linien zu finden, die zwar angedeutet und indirekt sind, aber trotzdem den Blick des Betrachters durch das Bild leitet.

Linien stellen z.B. eine Verbindung zweier Objekte her. Deshalb ist die Linienführung (oder auch Gestaltung der Bildaussage mit Linien) für das Bild auch eins der wichtigsten Gestaltungsmittel. Bilder in denen die Linienführung falsch angewandt wird, wirken oft langweilig, komisch oder falsch. Linien sind so etwas wie Abgrenzungen für die Augen oder eine Spur an denen der Betrachter entlang geführt wird. Wenn Sie es also schaffen eine geschlossene Linienführung in ihrem Bild herzustellen, wird der Betrachter der Linie folgen und trotzdem im Bild bleiben.

mascha_007 Hier z.B. gibt es eine unterbrochene oder sogar aus dem Bild laufende Linienführung. Der Blick des Modells lässt die Linie entstehen und führt den Blick des Betrachters aus dem Bild raus. Es ist nicht verboten Linien so zu setzen aber man muss damit rechnen, das der Betrachter seinen Blick am Bildrand verliert. So etwas kann also auch bewusst gemacht werden. Das angewinkelte Knie, mit dem darauf liegenden Arm wiederum bilden, über die Hüfte und die Schulter, eine geschlossene Linienführung.

Direkte Linien sind entweder durch einen Gegenstand oder Objekt im Bild vorhanden, z.B. in Form eines fotografierten Hexenzauns. Lange Haare, Körperformen, oder Mauern sind auch gute Beispiele für direkte Linien…man kann sich vorstellen wie viele vorhandenen Linien dort entstehen können.

Indirekte Linien werden wie in dem obigen Bild durch Blicke oder zwei Personen die miteinander sprechen, zwei Fußballspieler, die sich gerade den Ball zuspielen, also durch indirekte Linien, künstlich geschaffen.

Eine Linie kann vollständig im Bild sein, sie muss also ihren Anfangs- und Endpunkt im Bild haben. Eine Linie kann aber auch aus dem Bild raus gehen so ist quasi nur den Anfangspunkt im Bild. Eine Linie kann aber auch Bild- oder Bereichstrennend sein…diese Linie, ob direkt oder indirekt, trennt sozusagen 2 Objekte voneinander, z.B. ist der Horizont so eine Linie…sie ist die Trennung zwischen Himmel und Erde.

Ein Bild in dem die Linien direkt in die Bildecke, oder am Bildrand entlang laufen, wirkt ruhiger und ordentlicher.

hochzeit_michael_angelika184 Horizontale Linien haben meistens eine feste und stabile Wirkung, sie bringen dem Bild ein festes Fundament und sorgen dafür dass das Bild nicht “fällt” oder “zur Seite kippt.” Der Horizont ist wohl die dominanteste Horizontale Linie die wir kennen…des halb ist bei dieser Linie besonders darauf zu achten das sie nicht schief verläuft, da eine schiefe Horizontlinie für uns Menschen “komisch ” und “ungewohnt” vorkommt. Wenn sie also die Horizontlinie genau in die Mitte setzen stellt sich dem Betrachter die Frage welcher Bildteil der wichtigere ist, was meistens dazu führt dass das Bild undefiniert und somit als “uninteressant” aufgefasst wird. Der Horizont sollte also immer weiter oben oder weiter unten im Bild angesetzt werden…je nach dem was auf dem Bild der wichtiger Teil sein soll.

Vertikale Linien verhalten sich so ähnlich wie Horizontlinien. Sie trennen die Bildinhalte voneinander. Achten Sie also darauf was sie mit ihrem Bild aussagen wollen und wie Sie Ihre Bildaussage mit den verschiedenen direkten und indirekten Linien gestalten. Linien sollten auch niemals gegen die Hauptbildaussage sprechen, sie müssen also im Einklang miteinander sein.

Wir lesen Bilder in etwa so wie unsere Bücher. Hier in Europa z.B. von links nach rechts. So werden meistens auch die Bilder gelesen. Wenn eine diagonale Linie also von links oben nach rechts unten verläuft, signalisiert sie Abwertung, schwäche, oder ähnliches. Wenn sie aber von links unten nach rechts oben wirkt, bringt das den Aufschwung und Kraft.

Ziel der Linienführung ist es also den Blick des Betrachters so zu führen wie er es beim Betrachten auch tun soll…am Besten der Blick verlässt das Bild er gar nicht. So wird das Bild immer interessanter und der Betrachter empfindet das Bild nicht als langweilig.

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Der richtige Bildaufbau

Wow…lang ist´s her, das ich hier mal einen neuen Beitrag geschrieben haben.

Aber heute ist es wieder so weit ;-) und zwar möchte ich heute ein bisschen etwas zum richtigen Bildaufbau schreiben.

Wer von euch schon meine anderen Artikel gelesen hat, weiß, das es in fast jedem Bild ein Haupt-, und Nebenmotiv und eine Hintergrundebene gibt. Diese Motive sind in einem perfekten Bildaufbau so angeordnet, das sie eine Verbindung zueinander haben und sich so eine interessante Gesamtkomposition ergibt. Wie die Elemente angeordnet werden müssen, ergibt sich aus der Wichtigkeit, der Größe, der Auffälligkeit und dem Informationsgehalt der Elemente.

Das Hauptelement

Das oder sogar die Hauptelemente sollten natürlich bei der Bildgestaltung die Aufmerksamkeit des Betrachters anziehen. Das bedeutet das dieses Element z.B. die größte Fläche des Bildes einnehmen sollte, oder Farbig so auffällig sein sollte, das es die Aufmerksamkeit schon allein dadurch (z.B. durch eine knallige Farbe) auf sich zieht. Das Hauptelement kann auch durch das spielen mit der Tiefenschärfe hervorgehoben werden. Es gibt also so einige Möglichkeiten das Hauptmotiv hervorzuheben.

Das Nebenelement

Das Nebenelement sollte – anders als beim Hauptelement – den Betrachter nicht direkt auf sich aufmerksam machen, sollte aber trotzdem die Bildidee/Bildaussage unterstützen. Am Besten geht das, wenn das Nebenelement ein wenig im Hintergrund bleibt, nicht zu auffällig wird und quasi den Hintergrund füllt. Wenn ein Nebenelement zu sehr auffällt, wird es zu einem Hauptelement.

Die Einteilung der verschiedenen Bildelemente muss für den Betrachter verständlich sein und sollte zu keiner Verwirrung führen, da der Betrachter das Bild sonst schnell als unsympathisch empfindet.

Der Hintergrund

Der Hintergrund ist der Teil des Bildes, der die Fläche hinter den Haupt- und Nebenelementen füllt. Er sollte am Besten so wenig Informationen wie möglich vermitteln. Das bedeutet das er im optimalen Fall unscharf, nicht zu hell und keine auffälligen Farben enthält. Ein nicht aufgeräumtes Zimmer bietet also keine optimale Möglichkeit als Hintergrund. Es sei denn, die Unordnung wird als Stilmittel eingesetzt. Dann ist die Unordnung aber das Nebenelement.

Ein ganz wichtiger Faktor für ein interessantes Bild ist die Bildaufteilung.

Goldener Schnitt

Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt

Da gibt es den Goldenen Schnitt. Und zwar ist das genau der Punkt im Bild, bei dem sich das längere Stück der Strecke zur ganzen Strecke genauso verhält wie das kürzere Stück zum längeren. Das ergibt ein Verhältnis von 1:1,618 bzw. eine Teilung von etwa 40%:60%. Der Goldene Schnitt ist wissenschaftlich als der Punkt bestätigt worden, den wir Menschen als “am natürlichsten und schönsten” empfinden. Wie im Bild “Der Goldene Schnitt” rechts, zu erkennen ist, findet man genau 4 Schnittpunkte im Bild, an denen man das Motiv platzieren kann. An diesen Schnittpunkten muss das “Bildwichtigste Element” platziert werden. Im Bild sind es z.B. die Augen des Models.

2/3-Regel

2/3 Regel

Die 2/3 Regel

Da die 4 Schnittpunkte des Goldenen Schnittes beim Fotografieren relativ schwer im Sucher einzuhalten sind, gibt es noch die 2/3 Regel. Dafür teilt man Gedanklich das Sucherbild in 9 gleichgroße Stücke und zieht Waagerecht so wie Senkrecht jeweils 2 Linien (während dem Fotografieren natürlich immer in Gedanken ;-) ). Dabei entstehen wieder 4 Schnittpunkte, die im Bild rechts wieder deutlich zu erkennen sind. Das ist natürlich nur die vereinfachte Darstellung, kommt dem Goldenen Schnitt aber schon sehr nahe. Mit einem Foto, das in dieser Einteilung gemacht worden ist, kann man nachher am Pc sehr einfach den richtigen Goldenen Schnitt zuschneiden.

Geometrische Formen

Wenn im Bild, ob im Hintergrund oder als Hauptmotiv, geometrische Formen auftauchen, neigen diese Elemente schnell dazu die Aufmerksamkeit auf sich zu richten, denn der Mensch erkennt gleichmäßige Formen wie Dreiecke, Vierecke, Quadrate, Kreisförmige oder ähnliche Formen, selbst wenn sie unscharf sind, und wird dadurch abgelenkt. Es reicht aber, wenn der Bildausschnitt so gewählt wird, das diese gleichmäßige Form  irgendwo kurz unterbrochen ist, und schon wirkt diese Form nicht mehr als Ablenkung. Ein Beispiel: Sie fotografieren in ein Auto rein in dem eine Person sitzt. Wenn das Lenkrad zu sehen ist, wird es die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, zumindest wenn die runde Form erkennbar ist. Um dem entgegen zu wirken könnte die Person im Auto z.B. den Arm auf das Lenkrad legen uns schon ist dieses Problem beseitigt ;-) Aber Vorsicht: Geometrische Formen tauchen viel öfter auf als man denkt! Sie müssen nicht in Form eines Verkehrsschildes oder einer klaren Form vorhanden sein, sondern können z.B. auch entstehen in dem eine Person den Arm so hält, das ein Dreieck, oder eine Raute entsteht. Durch das Zusammenspiel von Linien oder flächige Bildelemente können auf einem 2D-Bild oft Geometrische Formen entstehen ohne das man das bewusst gemacht hat.

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natürlicher Rahmen

Rahmen

Zu guter Letzt kann man einem Foto noch einen sogenannten “natürlichen Rahmen” geben. Um den Betrachter in einem bestimmten Bereich des Bildes zu fesseln kann man diesen natürlichen Rahmen nutzen. Wenn eine Person etwa aus einem Fenster guckt ist das Motiv im Bild nochmal eingerahmt. Solche Rahmen können natürlich auch anders gesetzt werden wie man auf dem Bild rechts erkennen kann. Das Strohdach und die beiden Bildränder rahmen das Motiv im Bild nochmal zusätzlich ein und heben das Hauptmotiv nochmals deutlich hervor. Übrigens: Hier bei kann man auch gut sehen das nicht nur geometrische Formen sondern auch Buchstaben, Zahlen und ähnliche Formen, die wir Menschen oft nutzen, sehr schnell in den Vordergrund treten können. Wenn das gewollt ist, ist es nicht schlimm. Aber wenn das nicht gewollt ist, lenkt es einfach unnötig ab.

So ich denke ich habe jetzt genug geschrieben ;-) und hoffe ihr konntet etwas dazu lernen.

Beim nächsten Mal werde ich euch etwas zum Thema “Linienführung in der Fotografie” schreiben.

Ich wünsche euch sonst noch gesegnete Weihnachten und ein frohes und tolles neues Jahr 2011 ;-)

Gruß Danny :foto:

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